Freitag der 5. Woche der ordentlichen Zeit
Evangelium – Markus 7,31-37
„Er nahm ihn beiseite, weg von der Menge, steckte seine Finger in die Ohren des Mannes und berührte seine Zunge mit Speichel“. Diese Erzählung ist ein weiteres Zeichen, aus dem ein ganz besonderer Charakter seiner Mission spricht. Seine Heilungen sind nicht einfach nur Wunder. Sie sind Zeichen, durch die wir verstehen können, dass Jesus nicht nur Wunder tun wollte. Er wollte in eine persönliche Beziehung zu dem Menschen in Not treten. Deshalb nahm er ihn mit in eine private Umgebung, weg von der Menge. Jesus wollte mit diesem Mann allein sein. Er schafft diese persönliche Beziehung zu diesem Mann. Er hätte das Wunder auch nur mit seinem Wort vollbringen können. Aber Jesus tut das, um diese einzigartige persönliche Beziehung zu diesem Menschen zu haben. Lassen Sie uns darüber nachdenken: Jesus möchte mich aus der Menge herausnehmen, damit er eine persönliche Beziehung zu mir aufbauen kann.