Mittwoch der 7. Woche der Osterzeit
Erste Lesung – Apostelgeschichte 20,28-38
„Geben ist seliger als nehmen“. Paulus sagt dies als Worte des Herrn Jesus. Das ist die Essenz unseres Glaubens. Dieser Abschnitt zeigt, wie wir uns umeinander kümmern sollen. Paulus gibt uns das Beispiel. „…wie ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht versäumt habe, euch recht zu halten, und Tränen über jeden einzelnen von euch vergossen habe“. Tag und Nacht hielt er sie auf dem rechten Weg und vergoss Tränen über jeden einzelnen von euch. Eine so persönliche Fürsorge. Tränen über jeden einzelnen vergießen. Jeder ist wichtig. Paulus beschützt sie vor der Gefahr, die mit einer Verfälschung der Wahrheit einhergeht. Auch wir müssen uns gegenseitig vor den Lügen schützen, die sich als Wahrheit ausgeben. Dann vertraut er sie dem Wort der Gnade Gottes an, das die Kraft hat, uns heilig zu machen. Dies ist also auch unsere Aufgabe. Uns gegenseitig vor der Verhöhnung der Wahrheit zu schützen und uns der Gnade Gottes anzuvertrauen. Das können wir tun, indem wir mehr geben als nehmen. Lasst uns darüber nachdenken: Bin ich beim Geben glücklicher als beim Nehmen?