Mittwoch der Karwoche
Erste Lesung – Jesaja 50,4-9
„Jeden Morgen weckt er mich, um zu hören, um zu lauschen wie ein Jünger. Der Herr hat mein Ohr geöffnet. Ich habe mich nicht gewehrt und habe mich nicht abgewandt“. In diesen Worten des Propheten Jesaja können wir die Beziehung erkennen, die wir zum Herrn entwickeln müssen. Er weckt uns jeden Morgen auf. Jeden Morgen! Er lässt uns nicht einmal einen Tag allein. Jeden Morgen weckt er mich auf. Von der Stimme des Herrn geweckt zu werden. Wie schön! Er weckt mich nicht nur auf, sondern er weckt mich auch, um zu hören, um zuzuhören wie ein Jünger. Er weckt mich auf, um ein Jünger zu sein. Aus der Dunkelheit der Nacht weckt er mich zum Licht eines Jüngers auf. Und meine Antwort darauf ist meine völlige Hingabe an ihn. „Ich habe mich nicht gewehrt und mich auch nicht abgewandt“. Ich lasse mich vollkommen von Ihm leiten. Der Herr hat mir das Ohr geöffnet. Ich höre seine Stimme, und ich folge dem Guten Hirten. Ich spüre seine Hilfe, und nichts erschreckt mich. Das ist die Beziehung, die wir zu unserem Herrn haben müssen, der seine Liebe im Kreuz schenkt. Lasst uns darüber nachdenken: Höre ich auf seine Stimme und folge ich ihm?