Montag der 6. Woche der ordentlichen Zeit
Evangelium – Markus 8,11-13
Jesus sagte: „Ich sage euch feierlich, diesem Geschlecht wird kein Zeichen gegeben werden“. Der Glaube ist keine Suche nach Zeichen. Denn Glaube ist eine Beziehung des Vertrauens. Der Glaube an Jesus ist nicht etwas, das auf Zeichen aufgebaut werden kann. Er sollte auf unserem totalen Vertrauen in ihn aufgebaut sein. Wenn man nach Zeichen sucht, bedeutet das, dass es Zweifel gibt. Es gibt keine Beziehung. Es sind nicht die Zeichen, die zum Glauben führen. Der Glaube bringt die Zeichen. Bei diesem Ansatz des Glaubens geht es um eine tiefe, persönliche Beziehung zu Jesus, die von Vertrauen, Liebe und Engagement geprägt ist, ohne die Notwendigkeit einer ständigen äußeren Bestätigung durch Zeichen. Diese Art von Glaube ist transformativ und in der Lage, Zeichen und Wunder als Nebenprodukt und nicht als Vorbedingung zu bewirken. Es geht darum, an Gottes Souveränität und Güte zu glauben, unabhängig von den Umständen oder der Sichtbarkeit von Wundern. In dieser Sichtweise ist der Glaube sowohl eine Gabe als auch eine Entscheidung, eine Entscheidung, Jesus und seinem Wort zu vertrauen, auch wenn äußere Anzeichen fehlen oder der Hoffnung zuwiderlaufen. Lassen Sie uns darüber nachdenken: Der Glaube ist eine Beziehung zu Jesus und nicht das Ergebnis von Zeichen oder Wundern.