4. Sonntag der Osterzeit
Lesungen: Apg 2,14a.36–41; 1 Petr 2,20b–25; Joh 10,1–10An diesem vierten Sonntag der Osterzeit zeigt uns das Wort Gottes, wie das auferstandene Leben Christi in uns wirksam wird. In der Apostelgeschichte ruft Petrus das Volk zur Umkehr und zur Taufe auf. Umkehr ist mehr als nur Reue über die Sünde; sie ist eine Öffnung des Herzens für die Auferstehung, eine Abkehr von dem, was uns im Tod verschließt, und eine Hinwendung zum lebendigen Christus, der uns erneuert. Im Ersten Petrusbrief erfahren wir, dass geduldiges Ausharren im Guten vor Gott kostbar ist. Verbunden mit dem leidenden und auferstandenen Herrn können sogar unsere Prüfungen zu Orten der Gnade und der Verwandlung werden. Im Evangelium verkündet Jesus: „Ich bin die Tür.“ Er ist der sichere Eingang ins Leben, der Durchgang, durch den wir Sicherheit, Freiheit und wahre Weide finden. Durch ihn einzutreten bedeutet, im Schutz der göttlichen Liebe und in der Fülle des auferstandenen Lebens zu wohnen. Ostern ist daher nicht nur der Sieg Christi über den Tod, sondern unsere Einladung zur Umkehr, zur Beharrlichkeit und zum vertrauensvollen Eintreten in den Einen, der unsere Tür und unser Heil ist. Lasst uns darüber nachdenken: Ostern bedeutet, unsere Herzen für den auferstandenen Christus zu öffnen, in Prüfungen am Guten festzuhalten und durch Ihn, der die Tür ist, in das wahre Leben einzutreten.
Don Giorgio
