Mittwoch der 4. Woche der Fastenzeit
Erste Lesung – Jesaja 49,8-15
„Ich werde dich nie vergessen“. Wie tröstlich ist dieses Wort Gottes! Gott wird mich nie vergessen. Und er beschreibt, dass seine Beziehung zu mir besser ist als die Beziehung einer Mutter zu ihrem Kind. Wie viel persönlicher und inniger ist also die Beziehung Gottes zu uns! Das ist die Realität, die die treibende Kraft in unserem Leben sein sollte. Seine Liebe ist sehr konkret, wie wir in den Worten des Propheten sehen können. Er wird antworten, wenn wir rufen. Er wird mir helfen, wenn ich in Not bin. Ich werde aus dem Gefängnis meiner Dunkelheit befreit werden. Ich werde niemals Hunger oder Durst haben. Wind und Sonne werden uns nie plagen. Und er führt uns zu den Quellen des Wassers. Und er wird mir den Weg für meine Reise bereiten. Sehen Sie, wie konkret die Liebe Gottes ist. Auf diese konkrete Liebe müssen wir mit unserer Dankbarkeit antworten. Diese konkrete Liebe müssen wir in unserem Leben anerkennen. In dieser innigen Liebe müssen wir Trost und Freude finden. Lasst uns nachdenken: Die Fastenzeit ist die Zeit, in der wir die innige und konkrete Liebe Gottes mehr und mehr anerkennen.