NACHRICHTEN

Ein gemeinsamer Nachmittag auf dem Klosterberg in Cochem

Im Psalm 90 heißt es:

 

„ Unser Leben währet 70 Jahre

und wenn es hoch kommt sind es 80.“

und manchmal sind es noch mehr….

so ist es auch

bei unserer Beterin

Schwester Modesta,

 

 

 

denn am 24. August 2021

haben wir ihren 95. Geburtstag gefeiert.

 

Und …….in einem Sprichwort heißt es nämlich:

„Man soll die Feste stets feiern, wie sie fallen.

Wer weiß schon genau,

wann sich wieder einmal die Gelegenheit ergibt.“

 

Ja – und so war es doch ein schöner Anlass die Mitschwestern aus Treis Karden zu uns einzuladen. Sie sind auch gerne gekommen.

Wie immer, haben wir uns dann zuerst in unserer Kapelle zu einem kleinen Impuls von Jörg Zink versammelt.

 

 

Herr meiner Stunden und meiner Jahre.

Du hast mir viel Zeit gegeben.

Sie liegt hinter mir und sie liegt vor mir.

Sie war mein und sie wird mein,

und ich habe sie von dir.

 

Ich danke für vor jeden Schlag der Uhr und für jeden Morgen, den ich sehe.

Ich bitte dich nicht, mir mehr Zeit zu geben.

Ich bitte dich aber um viel Gelassenheit, sie zu füllen,

jede Stunde, mit deinen Gedanken über mich.

 

Ich bitte dich um Sorgfalt, dass ich meine Zeit nicht töte,

nicht vertreibe, nicht verderbe.

Segne du meinen Tag.

 

 

 

Wir haben Gott für das Leben unserer Schwester Modesta gedankt.

Sie hat viel erleben dürfen und es war oft eine sehr schwere Zeit –doch hat sie sich immer und in jeder Situation Gott anvertraut und wie sie sagte „Es konnte noch so schlimm sein – auf Gott habe ich mich immer verlassen können. Er hat mich nie allein gelassen.“

 

 

 

 

 

Eines ihrer Lieblingslieder ist:

 

„ Wer glaubt ist nie allein….

 

Wer glaubt, ist nie allein! Du, Herr, wirst mit uns sein,

mit deiner Kraft, die Leben schafft.

Wer glaubt ist nie allein.

Du bist Jesus, der Sohn Gottes, allen Menschen bist du nah.

Zur Freundschaft lädst du uns ein,

Leben in Fülle willst du uns sein in Zeit und Ewigkeit.

 

Du rufst Petrus, deinen Jünger, einen Felsen, der uns trägt:

Als Fischer, als Menschenhirt, führe zusammen, was sich verirrt,

in Zeit und Ewigkeit!

Du willst Menschen, die dir folgen, auf deinem Weg, der Liebe heißt.

Bleib bei uns mit deinem Geist, Zukunft und Hoffnung er uns verheißt

in Zeit und Ewigkeit!

 

Du bist Hoffnung allen Menschen auf den Straßen dieser Welt.

Gib Frieden und Einigkeit!

Schenk uns die Wahrheit, die uns befreit, in Zeit und Ewigkeit!

Du bist Christus, Tür zum Leben, du gibst alles, du nimmst nichts.

Die Liebe ist deine Macht.

Bleib, Herr, bei uns bei Tag und bei Nacht in Zeit und Ewigkeit!

 

„ Wer glaubt ist nie allein….

Natürlich haben wir uns dann dieses Lied auch gemeinsam angehört.

 

 

Im Refektorium gab es dann Kaffee, Kuchen, Schnittchen und gute Gespräche.

Na und eine Zusatz – Überraschung musste es doch auch noch geben….

Wie verabredet – klopfte es nach einer Weile an unserer Tür und als ich sie öffnete standen zwei Mitarbeiterinnen mit dem Eiswagen da und wollten uns bedienen.

Sie wurden natürlich mit einem kräftigen Applaus begrüßt und dann konnte sich jede Schwester auswählen welches Eis sie gerne haben wollte…..

mit heißen Kirsche, Eierlikör, Schokoladensoße – oder …oder…..

Ja, diese Überraschung ist wirklich gelungen

und es war nicht die Einzige  –

denn über die Post aus dem Generalat, die Post von der Provinzoberin und vom Verbands- und Stadtbürgermeister und der Glückwunsch vom Seniorenzentrum  mit einem sehr schönen Blumenstrauß den die Heimleiterin mit  Pflegedienstleiterin persönlich überreicht wurde haben , hat sich Schwester Modesta wirklich sehr gefreut.

Allen ein herzliches Dankeschön – dafür!!!

 

JA,  wir sind dankbar, dass die älteste Schwester aus der Deutschen Provinz hier in unserem Konvent auf dem Klosterberg mit uns lebt.

Möge Gott ihr all das Gute – was sie in unserer Kongregation und den vielen Menschen denen sie begegnet ist getan hat – vergelten

und sie jeden Tag  neu mit seinem Segen beschenken.

 

 

Schwester M. Felicitas

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