Mittwoch der 4. Fastenwoche
Der heilige Cyrill von Jerusalem, Bischof und Kirchenlehrer
Evangelium: Johannes 5,17–30 Im heutigen Evangelium offenbart Jesus eine tiefgründige Wahrheit über seine Beziehung zum Vater: Der Vater, der die Quelle des Lebens ist, hat auch den Sohn zur Quelle des Lebens gemacht. Alles, was der Vater tut, tut der Sohn in Gemeinschaft mit ihm. Diese Lehre zeigt, warum eine Beziehung zu Jesus für unser geistliches Leben unerlässlich ist. Christus zu begegnen bedeutet, dem Leben Gottes selbst zu begegnen. Er ist nicht einfach ein Lehrer oder Bote; er ist der lebendige Kanal, durch den das göttliche Leben uns erreicht. Der heilige Cyrill von Jerusalem, dessen wir heute gedenken, widmete seinen Dienst der Aufgabe, den Gläubigen zu helfen, dieses Geheimnis des Glaubens zu verstehen und zu leben. Während der Fastenzeit sind wir eingeladen, unsere persönliche Beziehung zu Jesus zu vertiefen, auf sein Wort zu hören und ihm unser Leben anzuvertrauen. Wenn wir ihm nahe bleiben, bleiben wir mit der Quelle des Lebens verbunden, die vom Vater ausgeht. Lasst uns darüber nachdenken: Die Fastenzeit dient dazu, unsere Beziehung zu Jesus zu vertiefen, damit das Leben, das vom Vater ausgeht, auch in uns fließen kann.
Don Giorgio
