Siostry Maryi Niepokalanej

Montag, 26. Januar

Życie, duchowość, historia i codzienna obecność Zgromadzenia w służbie Bogu i ludziom.

Heilige Timotheus und Titus, Bischöfe
Montag der 3. Woche im Jahreskreis
Evangelium: Markus 3,22-30
Das heutige Evangelium warnt uns vor einer schweren geistigen Blindheit: der Weigerung, Gottes Wirken anzuerkennen, obwohl es offensichtlich ist. Indem sie Jesus vorwerfen, durch die Kraft eines unreinen Geistes zu handeln, zeigen die Schriftgelehrten, wie sehr das menschliche Herz verzerrt werden kann, wenn Stolz und Vorurteile die Oberhand gewinnen. Das Böse als das zu bezeichnen, was aus göttlicher Liebe entsteht, ist nicht einfach ein Fehler in der Beurteilung, sondern ein bewusstes Verschließen gegenüber der Wahrheit. Diese Haltung kann sich still und leise in unser Leben einschleichen, wenn wir dem Heiligen misstrauisch gegenüberstehen, Zynismus gegenüber Aufrichtigkeit zeigen oder Gutes schnell als Schwäche oder Manipulation interpretieren. Das Beispiel der Heiligen Timotheus und Titus erinnert uns daran, dass authentischer Glaube Klarheit des Herzens und Demut des Geistes erfordert, damit wir Gottes Wirken ohne Angst oder Groll erkennen können. Die heutige Reflexion lädt uns ein, zu prüfen, ob wir dem Heiligen Geist erlauben, unseren Blick zu reinigen, damit wir erkennen und verehren können, was wirklich von Gott kommt, oder ob unser innerer Widerstand uns dazu verleitet, die Gnade, die vor uns steht, zu schmälern, abzulehnen oder falsch zu bezeichnen. Denken wir darüber nach: Erlaube ich Stolz, Misstrauen oder Vorurteilen, meinen Blick zu verzerren, sodass ich Gottes Wirken und Gnade nicht erkenne, selbst wenn sie deutlich vorhanden und heilig sind?

Don Giorgio

Razem w modlitwie i codziennym dobru

Zapraszamy do dalszego poznawania duchowości, historii i aktualnych wydarzeń Zgromadzenia.