Novene – 8. Woche

Novene – 8. Woche

Lobt den Höchsten Herrn in Ewigkeit.

Diesen Refrain des heutigen Antwortpsalms hätte der Diener Gottes, Pfarrer Johannes Schneider, auch singen können, als er beobachtete, wie sich das von ihm begonnene Werk entwickelte.

Nachdem der Aufruf “Hilfeschrei” in der katholischen Presse veröffentlich worden war, halfen Dutzende von Familien der Stiftung, um die Aktivitäten des Vereins zur Hilfe an den Dienstmädchen finanziell zu unterstützen. Der Verkauf der von der Marienstiftung ausgegebenen Aktien war ebenfalls sehr wirksam. Dies ermöglichte die Anmietung weiterer Räume im Mietshaus der Pfarrei „Unserer lieben Frau auf dem Sande”. Der Wunsch der Beteiligten war es, ein Haus in der damaligen Krupnicza-Straße 10 (Gräupnergasse 10) zu kaufen. Diese Straße wurde auf Antrag der Schwestern der heiligen Elisabeth zu Beginn des 20. Jahrhunderts in St.-Joseph-Straße umbenannt.

Der Wunsch des Hauskaufes ging Ende 1858 in Erfüllung. Am 9. Dezember wurde das Mädchenwohnheim eingeweiht. Im Laufe der Zeit kaufte die Stiftung weitere benachbarte Grundstücke, und auf demselben Gelände entstand ein Beratungszentrum für Mädchen und Frauen in schwierigen Verhältnissen. Während der Lebenszeit des Dieners Gottes fanden hier mehr als 60.000 Mädchen Hilfe für einen guten Start ins Erwachsenenleben. Die Marien- Stiftung richtete für sie eine Schule und ein Internat ein, die Mitarbeiter der Stiftung suchten nach geeigneten Arbeitsplätzen für die Absolventinnen; außerdem fanden vorübergehend arbeitslose Mädchen und Frauen eine Unterkunft, Kranke erhielten Behandlung und Heilung, und ältere Frauen fanden ein Altersheim, wo sie bis zu ihrem Tod bleiben konnten.

Pfarrer Schneider und die Mitglieder des Vorstands stellten Lehrerinnen, Erzieherinnen und Krankenschwestern ein. Die Mitarbeiter erfüllten ihre Aufgaben sehr gut, aber nach der Arbeitszeit kehrten sie zu ihren Familien zurück. Doch Mädchen im Teenageralter, die ihre Familien aufgrund von Armut verlassen hatten, brauchten immer noch die Wärme eines Zuhauses. Nach Ansicht unseres Stifters konnten ein solches Familienklima nur von Ordensfrauen als geistliche Mütter für die ihnen anvertrauten Mädchen geschaffen werden. Er suchte nach einer Frauengemeinschaft in Breslau, die einen solchen Dienst übernehmen würde. Doch leider hatte jede Gemeinschaft ihre eigenen Werke.

Darum wandte sich der Stifter an die unverheirateten Lehrerinnen der Marien-Stiftung. Vier von ihnen waren bereit, ihr Leben den armen Mädchen zu widmen, die vom Armut, Not bedroht waren und am moralischen Abgrund standen. Pfarrer Schneider erläuterte ihnen in wöchentlichen geistlichen Konferenzen die Bedeutung eines Lebens im Dienste Gottes und der Menschen. Nach einer dreijährigen Vorbereitung legten die Schwestern Agnes, Matilda, Jadwiga und Rosina am 26. Mai 1863 im Oratorium des Hauses der Stiftung ihre Privatgelübde ab und erhielten von ihm einheitliche Gewänder: blaue Kleider und eine weiße Kopfbedeckung. Dieses Kleid sollte sie an die Person der Mutter Gottes erinnern, war aber gleichzeitig dem Kleid der protestantischen Diakonissen sehr ähnlich. Auf Bitten des Weihbischofs tauschten die Schwestern ihren Habit deshalb gegen schwarze Kleider und Schleier. Die begabteste der ersten Schwestern war Schwester Agnes, in der unser Stifter die zukünftige Oberin der neuen Ordensgemeinschaft sah. Leider verließ sie nach einem Jahr die Stiftung. Doch Gott schickte neue Berufungen, und jedes Jahr traten einige Mädchen in die entstehende Ordensgemeinschaft ein.

Das geistliche Profil ihrer geistlichen Töchter erfahren wir aus den Aufzeichnungen von Schwester Matilda, die sie am 26. Mai 1863 anhand einer Ansprache des Stifters machte:.

Ihr seid aus weiter Ferne gekommen. Das stille Vaterhaus, den Kreis euer Kindheit und alles Andere in der Heimat habt Ihr verlassen und seid in das arme Marienstift eingetreten. Ja arm ist es im Sinne der Welt. Denn die Armut hat die Anstalt gegründet, mit dem sauren Schweiß der Armen ist sie gebaut worden. Die Armut wohnt im Stifte, und Eure Prüfungszeit hat dies längst bestätigt, denn der Armut ist dieses Stift geweiht…

Und welchen Gewinn hofft Ihr dafür? Sucht Ihr ein bequemes Leben so wisset, dass eine Marienschwester nicht auf Rosen gebettet ist. Anstrengende Arbeit erwartet Euch. Ihr dient den Armen. Mägde der Mägde sollt Ihr sein.

Wo die Armut den Tisch deckt, da findet sich die Bequemlichkeit nicht heimisch. Ja, noch mehr. Ihr müsst sogar hinausgehen, um für die Armen, die Ihr speist und beherbergt, bei der Wohltätigkeit guter Menschen das zu erbitten, was sie bedürfen. Denn die Welt hat wohl Mittel, um Theater zu erbauen; aber um die Armut zu erleichtern und für Klagende und Elende hat sie kein Opfer. Oder sucht Ihr Ehre in dieser Zeit? Auch auf sie müsst Ihr verzichten! Es wird sogar nicht an solchen fehlen, die Euer Vorhaben belächeln, die Euch Toren schelten werden, dass Ihr Euer Leben einer solchen Sache geweiht habt. Ihr werdet ungekannt, ja von vielen sogar verachtet werden. Was ich Euch für diese Welt bieten kann, ist nichts weiter, als ein armes Kleid und ein stilles Grab, immer nur von wenigen Seelen gekannt und besucht. Doch der Christ arbeitet nicht für diese Welt; er strebt nach einem höheren Ziele. Sein Lohn winkt ihm im Jenseits zu.

Wenn Ihr euch dem Dienst der Armut weiht, so dient Ihr dem göttlichen Bräutigams, der uns in den Armen und Geringen seinen Stellvertreter hinterlassen hat. Denn so spricht er selbst von den Opfern, die man aus Liebe zu den Armen und Verlassenen gebracht: “Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war durstig und ihr habt mich getränkt, ich war ein Fremdling und ihr nahmt mich auf, und was immer Ihr meinem geringsten Bruder getan habt, das habt ihr mir getan” (J. Schweter, Geschichte der Kongregation der Marienschwestern der Unbefleckten Empfängnis, Breslau 2000, Bd. 1).

Eine Feuerprobe für unsere Kongregation war gleich zu Beginn ihres Bestehens die Zeit des Kulturkampfes. Alle Schwestern begaben sich auf eine einwöchige Wallfahrt zum Marienheiligtum in Filipow (heute in der Tschechischen Republik in der Nähe des Dreiländerecks zwischen Polen, Tschechien und Deutschland), um ein Wunder zu erflehen, das die Kongregation vor der Auflösung bewahren würde. Und die göttliche Mutter rettete ihre Schwestern.

 

Wie groß ist mein Vertrauen in die Muttergottes in Momenten der Glaubensprüfung?

Sr.M. Elżbieta Cińcio

Novene – 8. Woche

Novena – 8th week

Praise the Supreme Lord forever. This refrain of today's responsorial psalm could be sung by the Servant of God, Father John Schneider, looking at how the work he started was developing. After the appeal was printed in the Catholic press, Wołanie for help, several dozen families, who financially support the activities of the Association to help serving girls, applied to the foundation. The sale of shares issued by the Marian Foundation was also effective. This made it possible to rent more rooms in the tenement house belonging to the parish of Our Lady on the Sand, which was located at today's Jumping Star Square. The desire of those involved in the work was to buy a house in Ostrów Tumski at the then Krupniczy Zaułek at number 10 (Gräupnergasse 10). At the request of the Elizabethan Sisters, at the beginning of the 20th century, Zaułek Krupniczy changed its name to ul. St. Joseph. This desire became a reality in late 1858. On December 9, a shelter for girls was consecrated. Successively, the Foundation bought neighboring plots of land, and as a result, a support center for girls and women in difficult life situations was established in one place. During the life of the Servant of God, over 60,000 girls found support here for a good start in adult life. The Marian Foundation created a household school with a boarding school for them, the foundation's employees were looking for jobs for graduates of the school, temporarily unemployed girls and women could live in the shelter, the sick could stay for treatment and convalescence, and elderly women found a seniors' house where they stayed until death. Father John Schneider and the members of the Board employed teachers, tutors and nurses. The female employees performed their duties very well, but returned to their families after working hours. Teenage girls who left their family homes due to poverty still needed the warmth of a home. According to our Founder, such a family atmosphere could be created by nuns as spiritual mothers for the girls under their care. He was looking for a religious congregation in Wrocław that would undertake such a service. Unfortunately, each had its own creations. It was then that he drew attention to the teachers employed by the Marian Foundation who had not yet started their own families. Four of them offered to devote themselves to poor girls standing on the chasm of moral evil. Father John Schneider explained to them the meaning of a life devoted to God and people through weekly spiritual conferences. After such a three-year formation, the Sisters Agnes, Matilda, Jadwiga and Rosina, on May 26, 1863, at the oratory of the Foundation House, made private vows to the Servant of God and received from him uniform robes: blue dresses and white bonnets. This outfit was supposed to remind them of the person of Our Lady, but at the same time it was very similar to the outfit of Protestant deaconesses. At the request of the bishop ordinary, the sisters changed the color of their habits to black and assumed black veils. The most talented of the first sisters was Sister Agnes and Founder saw her as the future superior of the new religious community. Unfortunately, after a year, and on Father John's name day, she left the Foundation. God sent new vocations and each year several girls joined the nascent religious community of the Sisters of Mary Immaculate. We learn about the spiritual profile of our spiritual daughters from the notes of Sister Matilda, which she noted on May 26, 1863. Father Founder said this: You came from far away. You left the quiet family home, the world of childhood and all that belonged to your fatherhood and joined the poor Foundation of the Blessed Virgin Mary. It is really poor according to the concepts of the world. For poverty founded this foundation and built it at the cost of the sweat and labor of the poor. Poverty lives here. You have found out about it during your long candidacy. What can you count on in this connection? If you are looking for a comfortable and pleasant life, know that the Sister of the Blessed Virgin Mary is not resting on the roses. Strenuous work awaits you. You are to be the handmaids of the servants. Where poverty comes to the table, comfort does not feel right there. Moreover, you even have the duty to go and ask good people for the poor whom you feed and take in for what they need. The world has enough funds to build theaters, but it cannot offer itself sacrifices to alleviate the poor and save those who live in poverty. Or maybe you want respect in this world? And you have to give up on that too! Certainly, there will be also those who will ridicule your plans and call you stupid for devoting your life to such classes. You will be unknown. People will insult you. What I can offer you in this world is nothing more than this poor robe and a quiet tomb, known and visited only by a few souls. But a Christian does not work for the world, because he climbs for higher purposes. His award smiles at him from the other side. Remember that by placing yourselves at the service of poverty, you are placing yourselves at the service of the Divine Bridegroom, who has left us his representatives in the poor and the little ones. After all, he tells us about the sacrifices we make for the love of the poor and the abandoned: "I was hungry and you fed me, I was thirsty and you gave me drink, I was a guest, and you welcomed me, and what you did to my brother, you did to me. "(J. Schweter, History of the Congregation of the Sisters of Mary Immaculate, Wrocław 2000 rt1. The Kulturkampf period was the test of fire for my Congregation at the very beginning of its existence. All the sisters went on a week-long pilgrimage to the Marian Sanctuary in Filipów (today it is located in the Czech Republic near the border triangle of Poland, Czech Republic and Germany) to plead for the miracle of saving the Congregation from liquidation. And the Mother of God saved her Marian Sisters. What is my trust in the Mother of God in times of trial of faith? Sr.M. Elżbieta Cińcio
Novene – 8. Woche

Nowenna – 8 tydzień

Chwalcie na wieki Najwyższego Pana. Ten refren dzisiejszego psalmu responsoryjnego zaśpiewać mógł Sługa Boży ksiądz Jan Schneider patrząc jak rozwijało się dzieło przez niego zapoczątkowane. Po wydrukowaniu w prasie katolickiej apelu Wołanie o pomoc głosiło się do fundacji kilkadziesiąt rodzin wspierających finansowo działalność Stowarzyszenia na rzecz pomocy dziewczętom służącym. Skuteczna także była sprzedaż akcji wystawionych przez Fundację Maryjną. Pozwoliło to na wynajęcie większej ilości pomieszczeń w kamienicy należącej do parafii Matki Bożej na Piasku, która znajdowała na obecnym dziś Skwerze Skaczącej Gwiazdy. Pragnieniem osób zaangażowanych w dzieło było kupno domu na Ostrowie Tumskim przy ówczesnym Zaułku Krupniczym pod numerem 10. (Gräupnergasse 10 ). Na prośbę Sióstr Elżbietanek na początku XX wieku Zaułek Krupniczy zmienił nazwę na ul. Św. Józefa. To pragnienia stało się rzeczywistością pod koniec 1858 roku. Dnia 9 grudnia poświęcone zostało schronisko dla dziewcząt. Sukcesywnie Fundacja dokupywała sąsiednie parcele i dzięki temu w jednym miejscu powstało centrum wsparcia dla dziewcząt i kobiet znajdujących się w trudnych sytuacjach życiowych. Za życia Sługi Bożego ponad 60 tysięcy dziewcząt znalazło w tym miejscu wsparcie na dobry start w dorosłe życie. Fundacja Maryjna stworzyła dla nich szkołę gospodarstwa domowego wraz z internatem, pracownicy fundacji poszukiwali miejsc pracy dla absolwentek szkoły, czasowo bezrobotne dziewczęta i kobiety mogły zamieszkać w schronisku, chore mogły przebywać na leczeniu i rekonwalescencji a sędziwe kobiety znalazły dom seniorek, w którym przebywały aż do śmierci. Ksiądz Jan Schneider i członkinie Zarządu zatrudniały nauczycielki, wychowawczynie i pielęgniarki. Pracownice bardzo dobrze wywiązywały się ze swoich obowiązków, ale po godzinach pracy wracały do swoich rodzin. Dziewczęta kilkunastoletnie, które z powodu biedy opuściły domy rodzinne, potrzebowały nadal ciepła ogniska domowego. Taki klimat rodzinny według naszego Ojca Założyciela mogłyby stworzyć siostry zakonne jako matki duchowe dla podopiecznych dziewcząt. Poszukiwał we Wrocławiu zgromadzenia zakonnego żeńskiego, które podjęłoby się takiej posługi. Niestety każde miało swoje własne dzieła. Wtedy zwrócił uwagę na nauczycielki zatrudnione w Fundacji Maryjnej, które nie założyły jeszcze własnych rodzin. Cztery z nich zaofiarowały się, że pragną poświęcić się biednym dziewczętom stojącym nad przepaścią zła moralnego. Ksiądz Jan Schneider poprzez cotygodniowe konferencje duchowe wyjaśniał im sens życia oddanego Bogu i ludziom. Po takiej trzyletniej formacji Siostry Agnieszka, Matylda, Jadwiga i Rozyna w dniu 26 maja 1863 roku w oratorium Domu Fundacji złożyły prywatne śluby na ręce Sługi Bożego i otrzymały od niego jednolite szaty: niebieskie suknie i białe czepce. Strój ten miał przypominać im osobę Matki Bożej, ale jednocześnie był bardzo podobny do stroju protestanckich diakonis. Na życzenie księdza biskupa ordynariusza, siostry zmieniły kolor habitów na czarny i przyjęły czarne welony. Najbardziej utalentowaną z pierwszych sióstr była Siostra Agnieszka i ją widział Ojciec Założyciel jako przyszłą przełożoną nowej wspólnoty zakonnej. Niestety po roku, i to w dzień imienin księdza Jana, opuściła Fundację. Pan Bóg posyłał nowe powołania i każdego roku kilka dziewcząt zasilało rodzącą się wspólnotę zakonną Sióstr Maryi Niepokalanej. Sylwetkę duchową swoich córek duchowych poznajemy z zapisków Siostry Matyldy, które zanotowała w dniu 26 maja 1863 roku. Ojciec Założyciel mówił tak: Przyszłyście z dalekich stron. Opuściłyście cichy dom rodzinny, świat lat dziecięcych i to wszystko, co należało do waszej ojcowizny, i wstąpiłyście do ubogiej Fundacji Najświętszej Maryi Panny. Jest ona rzeczywiście uboga według pojęć świata. Ubóstwo bowiem założyło tę fundację i zbudowało ją za cenę potu i mozołu ludzi biednych. Ubóstwo tu mieszka. Przekonałyście się o tym w czasie waszej długiej kandydatury. Na co możecie liczyć w związku z tym? Jeżeli szukacie życia wygodnego i przyjemnego, wiedzcie, że Siostra Najświętszej Maryi Panny na różach nie spoczywa. Czekają was wyczerpujące prace. Wy macie być służebnicami sług. Tam, gdzie ubóstwo przychodzi do stołu, tam wygodnictwo nie czuje się na miejscu. Co więcej, macie nawet obowiązek pójść, aby uprosić u dobrych ludzi dla ubogich, których karmicie i przyjmujecie na mieszkanie, to, czego potrzebują. Świat bowiem ma dość środków na budowę teatrów, ale nie potrafi sam zdobyć się na ofiarę, aby ulżyć ubogim, poratować tych, którzy żyją w nędzy. A może chcecie szacunku na tym świecie? I z tego też musicie zrezygnować! Na pewno nie braknie i takich, którzy wyśmiewać będą wasze plany i nazwą was głupimi za to, żeście życie wasze poświeciły na takie zajecia. Będziecie nieznane. Będą wam ludzie ubliżali. To, co mogę wam na tym świecie ofiarować, to nic więcej, tylko tę biedną szatę i cichy grób, znany i odwiedzany tylko przez kilka dusz. Ale przecież chrześcijanin dla świata nie pracuje, bo on do wyższych celów się wspina. Jego nagroda uśmiecha się do niego z drugiej strony. Pamiętajcie, że oddając się na służbę ubóstwu, oddajecie się na służbę Boskiego Oblubieńca, który zostawił nam swoich zastępców w ubogich i maluczkich. On przecież nam mówi o tych ofiarach, które ponosimy z miłości do biednych i opuszczonych: "Byłem głody, a nakarmiliście mnie, byłem spragniony, a napoiliście mnie, byłem gościem, a przyjęliście mnie, a coście uczynili mojemu bratu najmniejszemu, to mnieście uczynili."( J. Schweter, Historia Zgromadzenia Sióstr Maryi Niepokalanej, Wrocław 2000 r. t.1. Próbą ogniową dla mojego Zgromadzenia u samych początków istnienia był okres Kulturkampfu. Wszystkie siostry udały się na tygodniową pielgrzymkę do Sanktuarium Maryjnego w Filipowie ( dziś znajduje się w Czechach w pobliżu trójstyku granic polskiej, czeskiej i niemieckiej), aby błagać o cud uratowania Zgromadzenia przed likwidacją. I Boża Matka ocaliła swoje Maryjne Siostry. Jakie jest moje zaufanie Matce Bożej w momentach próby wiary ? S.M. Elżbieta Cińcio
60 Jahre im Dienst für Gott und die Menschen

60 Jahre im Dienst für Gott und die Menschen

Unsere Schwester Rosa feierte am 26. November ihr 60-jähriges Ordensjubiläum in Berlin Kreuzberg. Auf Grund der Pandemie waren nicht viele Gäste anwesend, aber die Feier selbst war sehr tief und feierlich.

Sr. Rosa hat die meiste Zeit ihres Ordenslebens im Dienst und der Sorge um gehörlose Menschen verbracht. Sie arbeitete in der Gehörlosenseelsorge aktiv mit und organisierte pastorale Aktivitäten. Diese Tätigkeit wurde durch das Coronavirus unterbrochen, so dass es Sr. Rosas größter Jubiläumswunsch ist, so bald wie möglich wieder den Menschen zu begegnen, die sie brauchen.

Sr. Rosa selbst erinnert sich an ihre Arbeit wie folgt:

“Bereits 1988 begannen die Gehörlosen offiziell in unser Haus und unsere Kapelle zu kommen, wo sie beten und Menschen treffen konnten, die sie verstanden. Zunächst wurden sie nur von Sr. Christiane betreut, die, da sie ebenfalls gehörlos ist, vom Vorsitzenden der Gehörlosenseelsorge in unserer Diözese mit diesem Dienst betraut worden war. Nach zwei Jahren, 1990, begann ich in der Gehörlosenseelsorge mitzuarbeiten. Am Anfang habe ich nichts verstanden, ich kannte die Gebärdensprache nicht, ich musste sie von Grund auf lernen. Bei dieser Arbeit habe ich jedoch festgestellt, dass nicht die Kenntnis der Sprache das Wichtigste ist, sondern das Herz und der Wille, ihre Situation zu verstehen. Auf dieser Ebene haben wir uns gut verstanden. Vielleicht, weil ich zwar nicht gehörlos bin, aber auch eine Behinderung habe. Ich habe als Kind ein Bein verloren und trage seither eine Prothese. Ich denke, dass diese Erfahrung mir hilft, die Probleme anderer besser zu verstehen. Obwohl sie ihre eigene Familie und ihr eigenes Leben haben, fühlen sie sich einsam und irgendwie von der normalen Welt ausgeschlossen. Schon lange vor der Pandemie organisierten wir einmal im Monat eine Heilige Messe in Gebärdensprache, gefolgt von einem Treffen mit Kaffee und der Möglichkeit zu Gespräch und Austausch. Alle kamen sehr gerne zu diesen Treffen, weil sie sich willkommen und verstanden fühlten. Auch außerhalb der Messe blieben wir miteinander in Kontakt. Sie kamen immer zu mir, wenn sie Hilfe brauchten, wenn sie telefonieren mussten oder wenn sie etwas nicht verstanden, z. B. bei Behördengängen. Ich war gerne bereit, ihnen zu helfen und habe ihre Probleme gemeinsam mit ihnen gelöst. Jetzt, in der Zeit der Pandemie, nun schon im zweiten Jahr, habe ich sie nicht mehr sehen können. In unserem Haus, in dem ich wohne, gibt es ein Altersheim, in dem zwei meiner Schützlinge leben. Ich treffe mich regelmäßig mit ihnen. Wir reden, beten und spielen zusammen. Ich selbst hatte in letzter Zeit auch gesundheitliche Probleme, aber ich lebe weiter in der Hoffnung, dass ich meinem Schützlingen weiterhin dienen und helfen kann.

SMI

60 Jahre im Dienst für Gott und die Menschen

60 years serving God

On November 26, Sister Rosa celebrated her 60th religious anniversary in Berlin Kreuzberg. Due to pandemic restrictions, there weren't many guests, but the ceremony itself was very deep and solemn. Sr. Rosa spent most of her religious life serving the deaf and organizing pastoral care for them. This activity was interrupted by coronavirus; therefore Sr. Rosa's greatest jubilee wishes, is to return to meeting people who need her as soon as possible. Sr. Rosa herself recalls her work as follows: “In early1988, deaf people began to officially come to our chapel and the Hall, where they could pray and meet people who understand them. Initially, only Sister Christiana, who was also deaf, was offered such a service from the president of the deaf in our diocese. Two years later, in 1990, I joined Sr. Christiana and her community of deaf people. At first, I didn't understand them, I didn't know sign language, I had to learn it from scratch. However, I noticed during this work that it is not the knowledge of the language that is the most important here, but the heart and willingness to understand their situation. We understood each other well on this level. Maybe because I am not deaf, but I am also disabled. I lost my leg when I was a child and have been using a prosthesis ever since. I think this experience helps me better understand the problems of others. Despite the fact that they have their own families and their lives, they feel lonely and somewhat excluded from the normal world. Even before the pandemic, we organized a Holy Mass once a month. In sign language, and after the Mass there was a meeting for coffee and common conversations. Everyone came to these meetings very willingly, because they felt completely accepted and understood here. Also, outside of the Mass. We kept in touch with each other. They came to me whenever they needed help, when I had to call somewhere, or when they did not understand something, e.g., on official matters. I was happy to help them and dealt with their various affairs with them. Now, for the second year, I have not been able to meet them. In our home, where I live, there is an old people's home, where there are two of my pupils. I meet them regularly. We talk, pray and play together. I also have health problems recently, but I still hope that I will be able to serve my people”. SMI