1. Adventssonntag
Erste Lesung – Jesaja 63:16-17,64:1,3-8
„Und doch, Herr, bist du unser Vater; wir sind der Ton, du der Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hand“. Dies ist eine sehr gute Beschreibung dessen, was wir sind. Der Herr ist unser Vater. Er formt uns. Wir sind das Werk seiner Hände. Aber wir haben unsere Freiheit und unsere freie Wahl. Mit unserer Freiheit können wir uns dem Werk seiner Hände widersetzen. Der Töpfer arbeitet mit dem Ton, weil der Ton dem Töpfer erlaubt, mit ihm zu arbeiten. Der Ton passt sich den Händen des Töpfers an, ohne sich zu widersetzen. Denn der Ton wird mit Wasser weich. Wenn wir uns nicht von dem Herrn, unserem Vater, formen lassen, entfernen wir uns davon, das Werk seiner Hände zu sein. Wir müssen mit der Gnade kooperieren, damit wir weich und fügsam für die Hände unseres Herrn sind. Wenn wir nicht mit der Gnade zusammenarbeiten, sind wir hart und nicht fügsam. Lasst uns nachdenken: Bin ich fügsam gegenüber den Händen des Herrn, der mich formt?