Marienschwestern in Zinnowitz (1916 – 2004)

Marienschwestern in Zinnowitz (1916 – 2004)

Am 30. Juni 2024 wurde im St. Otto Heim in Zinnowitz eine Gedenktafel eingeweiht, die an das Wirken der Marienschwestern v.d.U.E. an diesem Ort erinnern soll.
Aus diesem Anlass war die Regionaloberin der Marienschwestern, Sr. M. Cordula Klafki, zusammen mit weiteren Schwestern, die z.T. auch in Zinnowitz tätig waren, angereist.
In einer kurzen Ansprache erinnerte Sr. Cordula an das segensreiche Wirken der Schwestern, die von 1916 bis 2004 hier eingesetzt waren. In den 60ger Jahren waren bis zu 30 Schwestern im Otto Heim, die besonders in der Kinder- und Jugendarbeit tätig waren, was vor allem in der Zeit der DDR eine gute Möglichkeit war, neben Erholung und Freizeit auch Gottesdienste, Katechesen und religiöse Kinderwochen durchzuführen. Auch dem damaligen Bischof von Berlin, Kardinal Alfred Bengsch, war es ein Herzensanliegen, die Kinder und Jugendlichen, so wie die Gäste, die hierherkamen, im Glauben zu stärken.
Sr. Cordula sagte weiter: Bis heute „kommen immer wieder ehemalige Kinder und Gäste an diesen Ort, um sich an die vielen schönen Stunden zu erinnern, die sie hier erlebt haben.“ Auch sie selbst war dort stationiert und denkt gerne an diese Zeit zurück, an dem sie die ersten Schritte ins Ordensleben getan hat.
Möge dieser Ort weiterhin eine Stätte sein, wo Menschen an Leib und Seele Erholung und Stärkung im Glauben finden.

Neues von der PoMOC Association

Neues von der PoMOC Association

Im Zentrum für Frauen und Kinder (Opfer von Gewalt und Menschenhandel), das von unserem Verein PoMOC geleitet wird, begleiten die Schwestern die Frauen jeden Tag in ihren täglichen Sorgen und Nöten. Sie sind an ihrer Seite, wenn die Bewohnerinnen mit Herausforderungen zu kämpfen haben, unterstützen sie in Momenten der Unsicherheit und helfen ihnen, Schwierigkeiten zu überwinden. Inmitten aller möglichen Probleme gibt es auch Tage großer Freude. Die Taufe von Gloria und Andrej, die viel Glück und Emotionen mit sich brachte, war ein solches besonderes und äußerst freudiges Ereignis.
Die Taufe ist eines der wichtigsten Sakramente im christlichen Leben, sie bildet das Fundament des Glaubens und die Einführung in die Gemeinschaft der Kirche. Für die Schützlinge des Zentrums war diese Zeremonie ein Moment voller spiritueller Bedeutung und Freude. Die Kleinen waren umgeben von der Liebe ihrer Mütter, der ehrenamtlichen Paten und der ganzen Gemeinschaft, die für sie betete.

Wir sind dankbar, dass wir diese schönen Momente miterleben und unsere Schützlinge in einem so wichtigen Lebensabschnitt begleiten durften. Wir beten dafür, dass jedes getaufte Kind in Gesundheit, Liebe und Glaube wächst und dabei immer Gottes Segen und die Unterstützung unserer Gemeinschaft an seiner Seite hat.

Besuch der Generaloberin auf den Philippinen

Besuch der Generaloberin auf den Philippinen

Von Indonesien aus reiste Generaloberin S.M. Sybilla am 30. Mai auf die Philippinen, um unsere Schwestern dort zu besuchen. Der erste Tag des Besuchs fiel mit dem Abschluss eines Nähkurses für eine andere Gruppe von Frauen aus einer nahe gelegenen Gemeinde zusammen. Die Nähkurse für arme Mütter, die mit einer Reflexion über das Wort Gottes verbunden sind und mit einem Zertifikat und der Übergabe einer Nähmaschine abschließen, sind eine sehr wichtige Hilfe unserer Schwestern. Der Besuch der Generaloberin in Manila wird eine Woche dauern. Wir bitten Sie um Ihr Gebet für unsere Schwestern S.M. Agatha und S.M. Phabiana, Missionarinnen auf den Philippinen.

Besuch der Generaloberin in Indonesien

Besuch der Generaloberin in Indonesien

Vom 13. bis 30. Mai besucht Generaloberin Sybil Indonesien, wo sich zwei unserer Schwestern, Schwester Klaudia und Schwester Augusta, seit 4 Monaten aufhalten. Die Aufgabe der Schwestern besteht derzeit darin, herauszufinden, welche Entwicklungsmöglichkeiten unsere Kongregation hier hat. Der jetzige Besuch der Generaloberin ist eine weitere Etappe in der Entscheidungsfindung über unsere Zukunft in Indonesien. Vor Ort warteten zusammen mit den Schwestern vier Mädchen, die sich unserer Kongregation anschließen wollen, auf die Generaloberin. Von Anfang an wurde unser Aufenthalt in Indonesien von Pater Tadeusz Gruca, einem Verbalisten, unterstützt, der uns Zimmer zur Verfügung gestellt hat und uns mit allem, was wir an unserem neuen Ort brauchen, sehr freundlich begegnet ist. Lasst uns Gott in unseren Gebeten diese Zeit der Unterscheidung und all jene, die uns in Indonesien helfen, empfehlen.

TREFFEN DER ANIMATEURE DER MARIENKINDER

TREFFEN DER ANIMATEURE DER MARIENKINDER

Wir freuen uns und danken Gott, dass wir auch im langsam zu Ende gehenden Schuljahr 2023/2024 an die uralte Tradition der Marientreffen in Kattowitz anknüpfen können.

Sr. M. Teresa Fatyga hat auf die Bitten mehrerer Mädchen reagiert und gestaltet mit ihnen die monatlichen Bibel- und Gebetstreffen. Die langsam steigende Zahl der Teilnehmerinnen zeigt die Offenheit der jungen Menschen für Gott und ihren Wunsch nach eigener Bildung im Glauben und in der Gemeinschaft. In unserem Ordenshaus in Kattowitz wollen wir jungen Menschen Raum zum Wachsen im Glauben geben.

Das Thema unserer letzten Besinnung in diesem Schuljahr lautet: Die Mutter, die uns kennt….

Wir möchten Maria dafür danken, dass wir unter ihrem gnädigen Blick und im Hören auf ihr Herz viele wunderbare Momente erlebt, neue Menschen kennengelernt und über Gottes Wort meditiert haben, das unsere Herzen lebendig und wirksam berührte und Heilung brachte. Maria führt uns immer einfach und schnell zu Jesus. Deshalb haben wir bei ihr, die uns wie keine andere kennt, diese Tage verbracht. Und indem wir auf sie blickten, lernten wir, wie wir mit Gott und in Gott leben können. Das ist das Wichtigste, was wir für uns selbst und für andere tun können.

Gemeinsam mit Maria dankten wir Jesus in der Anbetung für diese Zeit unserer Ausbildung.

Kinder-Wallfahrt zu Schwester Dulcissima

Kinder-Wallfahrt zu Schwester Dulcissima

Am 6. Mai pilgerten Kinder aus Marklowice zur Dienerin Gottes, Schwester Dulcissima, um den Herrn Jesus zum ersten Mal in ihr Herz aufzunehmen. Die Kinder nahmen in Begleitung ihrer Eltern an der Heiligen Messe in unserer Kapelle teil, die von ihrem Pfarrer, Pater Jacek Moroń, gefeiert wurde.
In seiner Predigt bezog sich der Pfarrer auf den Tag der Erstkommunion von Helen Hoffmann und ermutigte die Kinder, sich mit dem Herrn Jesus anzufreunden, so wie Helen es getan hat. Auf Bitten des Pfarrers erzählte ich unseren Pilgern einige Zeugnisse von Gnaden, die sie auf die Fürsprache von Schwester Dulcissima erhalten haben.
Nach der Messe besuchten wir die Gedenkkammer und beteten am Grab unserer Schwester. Erinnerungsfotos und ein kleines Picknick in unserem Klostergarten rundeten die Zeit für unsere Pilger ab.
Möge die Dienerin Gottes, Schwester Dulcissima, allen Kindern helfen und sie zum Herzen Jesu führen.

Sr. Małgorzata Cur