Juni 13, 2023 | Tägliches Brot
Heiliger Antonius von Padua, Priester
Dienstag der 10. Woche der gewöhnlichen Zeit
Erste Lesung – 2 Korinther 1,18-22
„…bei ihm war es immer Ja…“. In diesem kleinen Abschnitt können wir etwas Grundlegendes erkennen. Der heilige Paulus unterstreicht die Tatsache des Lebens in Jesus Christus. Alle Verheißungen Gottes im Alten Testament sind in Jesus Christus erfüllt. Unsere Antwort an Gott in Jesus Christus kann also niemals „Nein“ sein, sondern nur „Ja“. Der heilige Paulus unterstreicht dies sogar: „Viele Verheißungen, die Gott gegeben hat, das Ja zu ihnen allen ist in ihm. Deshalb antworten wir ‚durch ihn‘ mit Amen zum Lobe Gottes“. Die Beziehung Gottes zu uns ist in Jesus Christus gesichert. Mit anderen Worten: In Jesus Christus ist unsere Beziehung zu Gott konkret und endgültig. Das Wort Gottes führt sogar den Beweis dafür an. „Denkt daran, dass Gott selbst es ist, der uns allen und euch versichert, dass wir in Christus stehen, und der uns gesalbt hat, indem er uns mit seinem Siegel kennzeichnet und uns das Unterpfand, den Geist, gibt, den wir in unseren Herzen tragen“. Der Heilige Geist, den wir in den Sakramenten empfangen, ist der Beweis für unsere Beziehung zu Gott durch Jesus Christus. Der Heilige Geist, den wir in unserem Herzen tragen, ist das Unterpfand für die ständige Beziehung Gottes zu uns. Lassen Sie uns darüber nachdenken: Bin ich in der Lage, auf der Grundlage unserer Beziehung zu Gott in Jesus Christus immer „Ja“ zu Gott zu sagen?
Juni 11, 2023 | Tägliches Brot
Montag der 10. Woche der ordentlichen Zeit
Erste Lesung - 2. Korinther 1,1-7
der Gott allen Trostes, der uns in allen unseren Sorgen tröstet, damit wir anderen in ihren Sorgen den Trost anbieten können, den wir selbst von Gott empfangen haben". In diesem Vers können wir sehen, wie die Beziehung zwischen Gott und uns ist und was sie bedeutet. Gott ist der Gott allen Trostes, der uns in all unseren Sorgen tröstet. Gott ist mit uns in all unseren Sorgen. Er ist sanft zu uns in allen schwierigen Situationen in unserem Leben. Das ist schön. Aber diese Beziehung hört hier nicht auf. Das Wort Gottes sagt, dass diese Liebe Gottes, des Vaters, ein Ziel hat. Der Zweck ist, dass wir anderen in ihren Sorgen den Trost anbieten können, den wir von Gott erhalten haben. Wir sind aufgerufen, anderen den Trost anzubieten, den wir empfangen haben. Der Trost, den wir von Gott erhalten, sollte durch uns zu anderen fließen. Er kann nicht bei uns Halt machen. Lasst uns nachdenken: Wie sehr teile ich den Trost, den ich von Gott, dem Vater, empfange, mit anderen?
Juni 10, 2023 | Tägliches Brot
10. Sonntag der ordentlichen Zeit
Erste Lesung – Hosea 6,3-6
„Lasst uns den Herrn kennen lernen“. Das ist sehr schön. Der Prophet Hosea fordert uns auf, eine Grundlage für unser Leben zu schaffen. Wir müssen uns vorbereiten mit der Bereitschaft, den Herrn zu erkennen. Eine Bereitschaft, durch die wir wissen können, wer der Herr ist. Diese Bereitschaft ist nicht aus irgendeinem anderen Motiv oder selbstsüchtigen Interesse, sondern um zu wissen, wer der Herr ist. Der Herr wird kommen wie die Morgenröte. Er wird aufgehen wie das Licht. Und wir sollten darauf vorbereitet sein, ihn willkommen zu heißen. Mehr als das, um ihn zu kennen. Wir brauchen eine wirkliche Öffnung unserer Herzen, um ihn zu kennen. Es genügt nicht, dass unsere Liebe wie eine Morgenwolke ist, die wieder verschwindet. Und der Prophet spricht genau davon, wie wir die Bereitschaft haben müssen, den Herrn zu kennen. „Was ich will, ist Liebe, nicht Opfer; Gotteserkenntnis, nicht Holocausts“. Es sind nicht die Opfer ohne Liebe, die gebraucht werden, sondern es ist die Liebe, die gebraucht wird. Wenn der Herr sagt: „Was ich will, ist Gotteserkenntnis, nicht Holocausts“, dann sollen wir uns daran erinnern, dass die Erkenntnis Gottes größer ist als Holocausts. Lasst uns nachdenken: Sind meine Opfer frei von selbstloser Liebe?
Juni 9, 2023 | Tägliches Brot
Samstag der 9. Woche der Ordentlichen Zeit
Erste Lesung – Tobit 12:1,5-15,20
Dies ist ein schöner Abschnitt, in dem die Bedeutung des Lobpreises Gottes und der guten Taten sehr schön zum Ausdruck kommt. Gott zu danken und den Bedürftigen zu helfen, ist gleichermaßen wichtig. Der Glaube an Gott muss gleichermaßen in Worten und in Taten zum Ausdruck kommen. Was den Dank an Gott betrifft, so lesen wir: „Verkündet vor allen Menschen die Taten Gottes, wie sie es verdienen, und werdet nicht müde, ihm zu danken“, und weiter: „Dankt ihm würdig. Tut, was gut ist“. Wir müssen Gott in würdiger Weise danken und dürfen nicht müde werden, ihm zu danken. Was ist die würdige Art, Gott zu danken? Indem man das tut, was gut ist. Die Komplementarität von Gebet und guten Werken wird in dieser Lesung deutlich. „Ihr müsst also wissen, dass ich es war, der eure Bitten vor der Herrlichkeit des Herrn vorgetragen und vorgelesen hat, als ihr mit Sara gebetet habt, und auch, als ihr die Toten begraben habt“. Wir müssen unsere Gebete mit unseren guten Taten, unseren Dank an Gott mit dem Geben von Almosen und unseren Lobpreis Gottes mit der Hilfe für die Bedürftigen ergänzen. Lassen Sie uns darüber nachdenken: Ergänze ich meine Gebete durch gute Taten?
Juni 8, 2023 | Tägliches Brot
Freitag der 9. Woche der ordentlichen Zeit
Heiliger Ephraem, Diakon
Erste Lesung – Tobit 11,5-17
In dieser Episode aus dem Leben von Tobit und Tobias können wir sehen, dass der Sinn des Lebens. Das Leben ist für zwei Dinge da. Um den Herrn zu loben und um die anderen in deinem Leben zu segnen. Den Herrn zu loben, weil Gott alles im Leben zum Guten ordnet. Wir mögen Schwierigkeiten in unserem Leben haben. Wir mögen Krisen in unserem Leben haben, aber wenn wir uns an den Herrn halten und ihn loben, verschwinden die Krisen. Wenn wir auf den Herrn vertrauen, werden wir sehen, dass die Nacht verschwindet und das Licht kommt. Deshalb müssen wir den Herrn immer loben. Die zweite Sache, die wir tun müssen, ist, andere zu segnen. Wenn wir andere segnen, werden wir zu Werkzeugen Gottes. Denn Gott ist die Quelle allen Segens in unserem Leben. Wenn wir also jemanden segnen, werden wir zum Kanal für seine Liebe und Gnade. Lassen Sie uns darüber nachdenken: Lobe ich Gott und segne ich andere genug?
Juni 7, 2023 | Tägliches Brot
Corpus Christi – Hochfest
Erste Lesung – Deuteronomium 8:2-3,14-16
Die Ansprache des Mose an das Volk Gottes ist genau die ganze Heilsgeschichte. Gott will bei seinem Volk sein. Gott befreit uns. Gott ernährt uns. Gott führt uns. Gott will auch, dass wir demütig genug sind, um unsere Beziehung zu ihm aufzubauen. Wenn Gott uns speist, ist das ein Zeichen. Es ist ein Symbol. Es zeigt, wie sehr wir von ihm abhängig sind. Es zeigt, was in unserem Leben wichtig ist. Es zeigt, wie wir in unserem Leben Entscheidungen treffen sollten. Unser Leben ist ein Leben in Abhängigkeit von Gott. Abhängig nicht im Sinne von Unterordnung, sondern im Sinne einer Beziehung. Gott will uns seine Liebe zeigen und wir müssen diese Liebe mit offenem Herzen annehmen. Das bedeutet in Demut. Nur der Stolz des Herzens verschließt unser Herz vor Gott. Unser Herz soll offen sein für Gott. Die Liebe Gottes kommt vom Himmel als das Manna, das Brot, das man essen kann. Die Liebe Gottes, die in uns verschwinden will, damit wir leben können, damit wir handeln können, damit wir überleben können. Es ist die Demut, die es Gott erlaubt, so zu handeln. Lasst uns darüber nachdenken: Bin ich demütig genug, um das Geschenk der Liebe Gottes anzunehmen, das in Form von Brot zu uns kommt?