Einheit in der Liebe und Liebe in der Einheit!

Einheit in der Liebe und Liebe in der Einheit!

“Seht doch, wie gut und schön ist es, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen! Ps.133,1

Liebe Schwestern, ich möchte mit Ihnen die Freude und den Geschmack der Einheit und Liebe unter uns teilen. Wo Liebe ist, wählt sie nicht aus, das Herz ist bereit zu geben und bemüht sich, jedem Gutes zu tun, ungeachtet unserer Ideologien und Unterschiede.

Joh. 17, 21-23; „ Alle sollen eins sein…denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind…“ diese Worte laden uns ein, auch über die letzten Worte nachzudenken, die unser Stifter uns hinterlassen hat: “Wollt ihr mir dankbar sein, so bleibt in Einigkeit und Liebe.“ Die von unserem Stifter erbetene Einheit hat uns in unserer Kongregation zu einer Familie werden lassen, indem wir in seine Fußstapfen getreten sind, um die Einheit und Liebe untereinander zu bewahren. Liebe Schwester, ich möchte mit Ihnen teilen, wie wir in Einheit und Liebe zusammenwirken. Zum Beispiel können wir bei den Schwestern aus Tansania, Polen und Deutschland sehen, wie wir in der Einheit des Geistes mit einem Herzen nach dem Geist unseres Stifters leben können, und was mich besonders berührt, ist zu sehen, dass wir in der Lage sind, miteinander zu kommunizieren und einander zuzuhören, ungeachtet unserer Unterschiede. So können wir in der Einheit mit der ganzen Welt leben, indem wir zunächst diese im eigenen Herzen suchen und wenn wir sie gefunden haben, können wir sie später auf unsere  Nachbarn ausdehnen. Wenn ich im eignene Herz keine Einheit habe, wird es auch schwierig sein, diese mit anderen zu teilen. Es ist also in diesem Jahr unser Leitthema, über die Einheit und die Liebe im Geistes unseres Stifters nachzudenken. Unsere Kommunikation in Sprache, Zeichen und Bildern untereineinander hat uns bisher geholfen, uns in Einheit zu vereinen, und uns so zum Erfolg unserer Arbeit und zur Entwicklung unserer Kongregation geführt. Gott segne die Einheit in unserer Kongregation, damit wir diese nach dem Willen unseres Stifters immer besser leben können.

Schwester Agnes – Tansania!

MEINE MISSIONSERFAHRUNG IN ITALIEN/ ROM

MEINE MISSIONSERFAHRUNG IN ITALIEN/ ROM

Am 21. dieses Monats (November) haben wir das Fest der Darbringung der Seligen Jungfrau Maria im Tempel gefeiert. In allen Konventen sind wir an diesem Tag in besonderer Weise zusammengekommen, um Gott für Seinen Beistand und Schutz für unsere Kongregation zu danken. Dieser Tag hat mich in besonderer Weise berührt, ich konnte Gott für das Geschenk meiner Berufung danken, aber auch für die verschiedenen Talente meiner Mitschwestern. Diese Talente sind wirklich eine Bereicherung für die Kirche und die Kongregation. Durch unsere Talente können wir der Welt voller Freude eine Vielzahl von Diensten anbieten.

Ich möchte Ihnen von meinem Dienst als Katechetin hier in Rom erzählen. Vor einigen Jahren habe ich diese Mission in verschiedenen Pfarreien in Tansania getan, jetzt darf ich dies hier in Rom, in der Pfarrei St. Franziskus von Assisi. Ich bereite die Kinder auf den Empfang der Sakramente vor, vor allem auf die Erstkommunion und die Firmung. Es ist zum ersten Mal hier in der Gemeinschaft des Generalates, dass wir in der Pfarrei mitarbeiten und so den Menschen näher sind, und dadurch Zeugnis von unserem Charisma abzulegen. Deshalb habe ich meine Mission in diesem Jahr mit Freude begonnen. Zu Beginn stand ich vor einigen Herausforderungen in Bezug auf Sprache, Kultur und sogar die Art und Weise des Unterrichts, die sich von der in Tansania stark unterscheidet. Da ich aber diese Aufgabe voller Leidenschaft tue, freue ich mich darüber, und jetzt fällt es mir nicht mehr so schwer. Am 21.11.2020 empfingen zehn Kinder die Erstkommunion. Und trotz der Covid-19-Pandemie empfingen diese Kinder Jesus mit großer Freude in ihren Herzen. Und obwohl ihre Münder mit Masken bedeckt waren, konnte man in ihren strahlenden Augen ein frohes Lächeln sehen.

Seien wir stolz auf unsere Talente und nutzen wir sie zum Wohle der anderen, anstatt unsere Talente zu vergraben oder zu verbergen. Unsere erste Mission ist das Gebet, und dann sollten wir in jeder anderen Mission und Aufgabe, die uns anvertraut wird, das Beste von uns selbst zum Lob und zur Ehre Gottes darbringen. Wir werden gesegneter sein, wo immer wir sind.

Sr. M. Clementina

Gott sei Dank bin ich auf den Philippinen angekommen!

Gott sei Dank bin ich auf den Philippinen angekommen!

Aufgrund der Covid-19-Pandemie musste ich lange  auf die Genehmigung des philippinischen Außenministeriums warten, mir ein Visum auszustellen. Ich habe es schließlich bekommen und dann das Ticket zu kaufen und das Visum zu erhalten, war problemlos. Der Flug war lang. Zuerst von Warschau nach Amsterdam, wo ich fast 6 Stunden auf einen Flug nach Manila wartete, und dieser Flug dauerte etwa 15 Stunden. In Manila, am Flughafen, mussten sich alle Passagiere dem Covid 19 Test unterziehen. Das galt natürlich auch für mich. Dann wurden wir in einen Hotel untergebracht, welches im Voraus gebucht und von der philippinischen Regierung für diejenigen, die auf die Testergebnisse warteten, bestimmt worden war. Als ich im Hotel ankam, war es bereits 21 Uhr.

Im Hotel gab es auch Vorschriften im Zusammenhang mit den Einschränkungen durch Covid 19, die befolgt werden mussten. Die Mahlzeiten wurden allen vor die Zimmertür gebracht und dann klingelte es an der Tür. Am zweiten Tag morgens gegen 9 Uhr erhielt ich eine E-Mail mit meinem Ergebnis, das negativ war. Ich rief Schwester Klaudia an, dass sie mich abholen könne, da mein Ergebnis negativ war. Natürlich  informierte ich auch das Hotel darüber.

Gott sei Dank hat mich Schwester Klaudia um 14 Uhr vom Hotel abgeholt. Nun macht sie sich mit der Arbeit und der Umwelt hier vertraut.

 

Sr. M. Agata

VON TANSANIA  AUF DIE PHILIPPINEN

VON TANSANIA AUF DIE PHILIPPINEN

Ich bin sehr glücklich, und ich danke Gott und den Oberinnen unserer Kongregation, dass ich nach einem Jahr Pause in der Missionsarbeit wieder in den Dienst der Mission gehen kann, diesmal nicht nach Tansania, sondern nach Manila, auf die Philippinen.                                                                                                                                   In diesen Zeiten der Pandemie erhielt ich nach langem Warten und der Ungewissheit, ob ich vom Außenministerium in Manila die Erlaubnis erhalten werde, dass die Botschaft der Philippinen in Polen ein Visum für mich ausstellt, eine schriftliche Genehmigung. Nur wenige Tage später war ich in der Philippinischen Botschaft in Warschau, um mein Visum und meine Sondereinreisegenehmigung abzuholen, und am 12. November werde ich nach Manila fliegen. Gemeinsam mit Sr. Klaudia werden wir unsere Missionsarbeit und das Apostolat in den ärmsten Bezirken Manilas leisten.

Ich bitte alle Schwestern, besonders auch für unsere Mission auf den Philippinen zu beten, damit wir dort die missionarische Arbeit unserer Kongregation fortsetzen können.

Ich grüße alle Freunde der Mission herzlich und bitte auch um das Gebet für mich.

Möge der Name des Herrn jetzt und für immer gesegnet sein!

Sr. M. Agata Sobczyk

Im Gedenken an den Heiligen Johannes Paul II.

Im Gedenken an den Heiligen Johannes Paul II.

“Lasst uns das Gute teilen! Möge ganz Polen und sogar die Welt sich vereinen, um ihre Dankbarkeit für das Leben und die Heiligkeit von Johannes Paul II. zum Ausdruck zu bringen”. – So singt ganz Polen das Lied “Barca” (Schiff), mit dem an den 100. Jahrestag der Geburt von Johannes Paul II. erinnert werden soll.

Wir erhielten eine Einladung von Frau Aleksandra Gamrot – Dirigentin des Brzezier Chores – als Schwestern der Gemeinschaft in Brzezie das Lied „Barca” vorzutragen, um gemeinsam unseren Dank an Gott für das Geschenk eines so wunderbaren Mannes wie des Heiligen Vaters Johannes Paul II. zu singen.

Vollständige Beretischaft und eine rasche Entscheidung für ein JA, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Die Idee, dieses Lied breiter vorzubereiten und unsere Schwestern im In- und Ausland dazu einzuladen, „Barca” vorzutragen, kam mir blitzschnell in den Sinn.

Leider hat Covid-19 das Tempo des Projekts verlangsamt, und dennoch die Hoffnung, dass es möglich wäre, dass es notwendig wäre, dass …warum nicht versuchen, zumindest getrennt zusammen zu singen… trug mich und hier ist es! Ein Schiff sang von Herzen und aus vollem Herzen, feierlich und mit Zuneigung. Ich würde dem Schiff den Titel geben: “Voller Respekt und Anerkennung in einem Schiff”.

Und heute können wir dem Dirigenten, dem Chor von Brzezie, unseren polnischen und tansanischen Schwestern aufrichtig dafür danken, dass sie gemeinsam einen musikalischen Lorbeer für Johannes Paul II. geschaffen haben.

Danke.

http://youtu.be/1JK7iHl5fW8

Sr. Małgorzata Cur SMI