Manches bleibt und manches vergeht

Manches bleibt und manches vergeht

Manches bleibt und manches vergeht. Je mehr wir das wählen, was bleibt, desto stabiler sind wir, und je mehr wir das wählen, was vergeht, desto instabiler und verwirrter sind wir. Aber die Wahl liegt bei uns. Wir müssen entscheiden und wählen, was im Leben wertvoll ist. Wir sollten uns nicht von den Äußerlichkeiten täuschen lassen. Verstehen Sie den Wert der Dinge und Situationen in ihrer Tiefe und nicht nur die Bequemlichkeit oder Zweckmäßigkeit, die sie bringen. Gehen Sie über die Bequemlichkeit hinaus zum wahren Wert der Dinge, um die richtige Wahl der Dinge zu treffen, die für immer bleiben werden.

Don Giorgio

Manches bleibt und manches vergeht

Somethings stay and somethings pass away

Somethings stay and somethings pass away. The more we chose what stays the more we are stable and the more we chose that passes away the more we are instable and in confusion. But the choice is ours. We must decide and chose what is valuable in life. We should not be deceived by the appearances. Understand the value of things and situations in its depth and not just the convenience which that brings. Go beyond the convenience to the real value of things to make the right choice of things which will stay forever. Don Giorgio
Manches bleibt und manches vergeht

Pewne rzeczy zostają, a inne przemijają

Pewne rzeczy zostają, a inne przemijają. Im bardziej wybieramy to, co zostaje, tym bardziej jesteśmy stabilni, a im bardziej wybieramy to, co przemija, tym bardziej jesteśmy niestabilni i w zagubieniu. Ale wybór należy do nas. Musimy zdecydować i wybrać to, co jest cenne w życiu. Nie powinniśmy dać się zwieść pozorom. Zrozumieć wartość rzeczy i sytuacji w jej głębi, a nie tylko wygodę, którą to przynosi. Wyjdź poza wygodę do prawdziwej wartości rzeczy, aby dokonać właściwego wyboru rzeczy, które pozostaną na zawsze. Don Giorgio
Novene – 7. Woche

Novene – 7. Woche

Der Menschensohn ist gekommen, um zu finden und zu retten, was verloren war.

Diese Worten der Frohen Botschaft beschäftigten einen Polizeibeamten in Breslau, Herrn Uhden, einen eifrigen Katholiken. Als der spätere Bischof Henrich Förster noch Pfarrer in Kamienna Góra war, war dieser Polizist dort Bürgermeister. Er arbeitete gut mit dem Pfarrer zusammen. Die freundschaftlichen Beziehungen aus Kamienna Góra blieben bestehen, als beide nach Breslau versetzt wurden.

Am 19. Januar 1854 berichtete der ehemalige Bürgermeister dem Bischof über die tragische moralische Situation unter den Bediensteten. Er schlug vor, dass einer der katholischen Geistlichen eine Unterkunft für katholische Bedienstete organisieren sollte, damit diese nicht an üblen Orten übernachten müssten. Er schlug auch vor, eine Vereinigung katholischer Frauen zu gründen, die, da sie die Bedürfnisse der Mädchen gut kennen und so den Seelsorger  unterstützen könnten.

Bischof Förster leitete diesen Bericht an den Dekan von Breslau, Pater Maciej Thiel, Pfarrer von Corpus Christi in Breslau, weiter. Nach Rücksprache mit den Geistlichen in Breslau antwortete der Dekan dem Ordinarius, dass er einen großen Nutzen in der Gründung eines Vereins für Dienstmädchen sähe.

Bischof Förster beauftragte den Dekan, eine Dekanatskonferenz einzuberufen, um die Gründung dieses neuen pastoralen Dienstes zu besprechen und einen geeigneten Priester dafür zu finden, der eine Herberge für die Bediensteten einrichten und für sie sorgen sollte. Alle Priester wählten einstimmig Pater Johannes Schneider für diese Aufgabe. Pfarrer Schneider beantwortete die Wahl mit einem eindeutigen “Ja”. Zu dieser Zeit war er erst 30 Jahre alt und  5 davon Priester.

Pfarrer Schneider machte seine Gemeinde mit dem Problem der Dienstmädchen vertraut und bat seine weiblichen Gemeindemitglieder, die die Arbeitsbedingungen der Mädchen und jungen Frauen in Breslau aus eigener Anschauung kannten, um Hilfe. Sieben mutige Frauen der Pfarrei St. Matthias bildeten den Vorstand der neuen Marianischen Stiftung unter Johannes Schneider als Vorsitzenden. Für den Anfang, mietete die Stiftung zwei Zimmer für Mädchen in einem Mietshaus in der Nähe der Heilig-Kreuz-Kirche, demselben Gebäude, in dem unser Stifterer während seines Studiums gewohnt hatte. Jedes Vorstandsmitglied wurde von Pfarrer Schneider mit der Betreuung eines der Stadtteile von Breslau betraut. Besonderes Augenmerk legten die Frauen dabei auf die Bahnhöfe, denn dort kamen die Mädchen an, die in der Großstadt Arbeit suchten, und liefen Gefahr, in die Hände von Zuhältern zu geraten. Mädchen aus Oberschlesien und Oppeln kamen zum Oberschlesischen Bahnhof (dem heutigen Breslauer Hauptbahnhof), Mädchen aus dem Sudetenland kamen zum Świebodzki-Bahnhof und Mädchen aus Richtung Zgorzelec zum Marchia-Bahnhof.

Mitte Oktober 1854 übergab der Diener Gottes dem Bischof Heinrich Förster die vom Stiftungsrat ausgearbeiteten Statuten zur Genehmigung, die der Breslauer Ordinarius ohne Zögern billigte. Pfarrer Schneider legte die Statuten dann auch der Polizei zur Stellungnahme vor. Das Dokument wurde von der Polizei am Tag der Heiligen Elisabeth, der großen Apostelin der Werke der Barmherzigkeit, angenommen.

Am 14. November 1854 veröffentlichte unser Stifter in der Schlesischen Kirchenzeitung einen Aufruf an die Geistliche und Laien unter dem Titel „Ein Hilferuf”. In dem Artikel wurde der Hauptzweck der Stiftung vorgestellt: die Vorbereitung auf das Leben und die Ausbildung armer Mädchen, die am Rande des moralischen Abgrunds stehen. Es sei eine Tragödie, dass viele Mädchen vom Lande Verführern zum Opfer fielen, weil sie nicht richtig versorgt wurden, keine Arbeit und keine Unterkunft hatten und mit dem Leben in der Stadt nicht vertraut waren. Die schwierigen Lebensbedingungen waren oft die Ursache für ihre Straftaten, die im Gefängnis endeten. In diesem Appell enthüllte der Autor ein Projekt zum Kauf eines Hauses, in dem arbeitssuchende Bedienstete untergebracht werden sollen, bis sie einen geeigneten Arbeitsplatz gefunden haben. Dieses Haus könnte sie vor der Demoralisierung bewahren. Er hatte die Möglichkeit, ein solches Haus für 10000 Taler zu kaufen und brauchte deshalb Geld. Seinem Aufruf folgten viele Menschen mit guten und sensiblen Herzen, unabhängig von ihrer Religion. Pfarrer Schneider schlug vor, dass Unsere Liebe Frau von der Unbefleckten Empfängnis und die Heilige Rose von Lima, eine Tertiarin des Dominikanerordens, Patroninnen der kirchlichen Vereinigung für die Sorge umd die Dienstmädchen sein sollten.

Am 8. Dezember 1854 empfingen die Mitglieder des Vereins, die Familien, die das Werk unterstützten, und die Dienstmädchen selbst das Sakrament der Versöhnung und die Heilige Kommunion in der Kirche des Heiligsten Namens Jesu und weihten sich dann der Unbefleckten Jungfrau Maria als ihrer Schutzpatronin, indem sie sich selbst und die Zukunft des Werkes der Göttlichen Mutter anvertrauten.

Welchen Platz hat die Gottesmutter in meinem Leben?

 

Sr.M. Elżbieta Cińcio

Novene – 7. Woche

Novena – 7th week

The Son of Man came to seek and save what was lost. These words of the Good News were taken over by the clerk of the Wrocław police, Mr. Uhden, a zealous Catholic. When Bishop Henry Förster was the parish priest in Kamienna Góra, a police employee served as the mayor. He cooperated fruitfully with the parish priest. The friendly relations with Kamienna Góra remained when they were both promoted to Wrocław. On January 19, 1854 the former mayor reported to the bishop about the tragic moral situation among the servants. He proposed that one of the Catholic clergies should organize a shelter for servants of the Catholic faith so that they would not have to go to suspicious places for the night. He also proposed to organize an association of Catholic women who, knowing well the needs of the girls, would support the minister of servants. Bishop Förster passed this report to the dean of Wrocław, Fr. Thiel, the parish priest of the Corpus Christi parish in Wrocław. The dean, after consulting Wrocław parish priests, replied to the Ordinary that he saw the benefits of establishing an association for servants Bishop Förster instructed the Dean to convene a dean's conference to discuss the creation of a new pastoral ministry and to appoint a suitable priest from among the priests to organize a shelter for servants and to care for them. All priests unanimously chose Fr. John Schneider, to organize a shelter for the Moral Elevation of Servant Girls. Father John Schneider replied "yes" to the priests' proposal. At that time, he was only 30 years old, including 5 years as a priest. Fr. John Schneider acquainted his parishioners with the problem of serving girls and asked for help from his parishioners who knew the working conditions of girls and young women in Wrocław from their autopsy. Seven brave members of the parish of St. Matthias established the board of the new Marian Foundation with Father John Schneider as a leader. To begin with, the foundation rented two rooms for girls in a tenement house near the church of St. Cross, the same one where our Founder lived during his university studies. Each of the members of the Board was commissioned by Father Schneider to look after one of the city's districts. Women paid special attention to railway stations, because this was where girls looking for work in a big city came and were exposed to pimping. Girls from Upper Silesia and the Opole region came to the Upper Silesian Railway Station (today Wrocław Główny), to the Świebodzki Railway Station from the Sudetes, and to the Marchijski Railway Station from the direction of Zgorzelec. In mid-October 1854. The Servant of God gave Bishop Förster an approval of the statutes drawn up by the Foundation's Management Board, which the Wrocław bishop approved without hesitation. Then, Father John handed over the statutes to the police office for an opinion. The document was approved by the police at St. Elizabeth of Hungary, great apostle of works of mercy. On November 14, 1854 The founder published an appeal to the clergy and lay people in the Silesian Gazette Kościelna under the title ‘A Call for Help. The article showed the main goal of the Foundation: to prepare for life and educate poor girls who have faced the abyss of moral corruption. It was a tragedy that many village girls, due to the lack of proper care, lack of work, accommodation, ignorance of city life, became victims of prostitution. Difficult living conditions were the cause of their crimes, which ended in imprisonment. In this appeal, the author revealed a plan to buy a house so that servants who seek employment can live in it until they find a suitable job. This house would be able to save them from demoralization. He had a chance to buy such a house for 10,000 thalers. Many people with a good and sensitive heart, regardless of religion, responded positively to his appeal. Father John Schneider suggested that Our Lady of the Immaculate Conception and St. Rose of Lima, a tertiary of the Dominican Order, were to be the patrons, on December 8 – was the Solemnity feast of the Immaculate Conception of the Blessed Virgin Mary On December 8, 1854, the members of the Association, families supporting the work and the girls serving themselves at the Church of the Holy Name of Jesus received the sacrament of penance and general Holy Communion, and then consecrated themselves to Our Lady of the Immaculate Conception as their patron, entrusting themselves and the work of their future to the Mother of God.   What is the place of Our Lady in my life?   Sr.M. Elżbieta Cińcio